Weinbauer Anton Planer möchte gerne Bürgermeister werden. Um das Ziel zu erreichen, ist ihm keine List zu schade. Vor der Wahl macht der Gemeinderat eine Wallfahrt zur Besinnung, wie es heißt. Die Wallfahrt artet aber in ein arges Besäufnis aus. Als Anton nach Hause kommt, kann er sich an nichts mehr erinnern. Da flattert ein Brief ins Haus, aus dem Antons Frau zu entnehmen glaubt, dass ihr Mann in der Stadt eine Freundin hat und diese sogar ein Kind von ihm erwartet. Die vermeintliche Freundin kündigt in einem Telegramm sogar ihr Kommen an. Jetzt wird es brenzlig für Anton Planer. Er beauftragt Freund Emil, die Dame am Bahnhof abzufangen, was aber misslingt. Unterdessen trifft Susi auf dem Hof als erstes den Opa. Da stellt sich heraus, es ist ein ganz anderer Anton gemeint, nämlich Toni, der Sohn der Planers. Bis aber der Bauer und die Bäuerin dies mitbekommen, haben sie noch einiges zu leiden. Auch Emil, der seine Amely ebenfalls bei der Sauftour kennen lernte, bekommt ihre Liebe zu spüren. Sie ist eine rechte Giftnudel und bringt Emil schnellstens unter den Pantoffel. Ja, was hat nun die Wallfahrt gebracht? Dem Toni seine Susi, wenn auch mit vielen Irrungen und Wirrungen und den Weinbauernhof, denn Anton Planer übergibt ihn an die jungen Leute. Der Opa hat seine Freude am Leben wiedergefunden. Anton wird Bürgermeister und Emil hat seinen Drachen gefunden und einen neuen Namen für sein Hotel: „Zum armen Emil“.
Technische Daten
- Genre
- Schwank
- Autor
- Kemminger Eduard
- Akte
- 3
- Damen
- 4
- Herren
- 5
- Bühnenbildanzahl
- 1
- Bühnenbild
- innen
- Spieldauer
- 90-120min
- Musik
- nein
- Subvertrieb
- Reinehr
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