Jeden Morgen nascht Herr Belenguer auf dem Weg zur Arbeit von den Früchten eines Beerenstrauchs auf der Gemeindewiese. Als er von eifrigen Mitbürgern ertappt und zur Rede gestellt wird, schweigt er beharrlich.
Jeden Morgen nascht Herr Belenguer auf dem Weg zur Arbeit von den Früchten eines Beerenstrauchs auf der Gemeindewiese. Als er von eifrigen Mitbürgern ertappt und zur Rede gestellt wird, schweigt er beharrlich. Er schweigt auch dann noch, als sich vor ihm ein groteskes Schauspiel aus Anschuldigungen, Unterstellungen und Vorverurteilungen entspannt. Bald ist das gesamte Dorf in Aufruhr; die einen klangen Herrn Belenguer an, die anderen verteidigen ihn. Am Ende gehört die Gemeindewiese nicht mehr der Gemeinde und nichts ist mehr, wie es einmal war. Nur Herrn Belenguer nascht weiter von den Beeren - und schweigt. Ein Stück im Spannungsfeld von persönlicher Freiheit einerseits und Verpflichtungen gegenüber der Allgemeinheit andererseits.
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