Der Gauner Johannes Wasch bestellte bei dem Berliner Maler und Fälscher Benni ein im Stil Picassos gemaltes Portrait, das Friedrich von Schiller darstellen sollte, welches er sogleich, als angeblich ganz neu entdecktes Werk von „Picasso“ an einen zahlungskräftigen Fabrikanten verkaufen wollte.
Der Gauner Johannes Wasch bestellte bei dem Berliner Maler und Fälscher Benni ein im Stil Picassos gemaltes Portrait, das Friedrich von Schiller darstellen sollte, welches er sogleich, als angeblich ganz neu entdecktes Werk von „Picasso“ an einen zahlungskräftigen Fabrikanten verkaufen wollte. Gerade als dieser Geschäftsmann bereit gewesen wäre, die von ihm verlangten zwei Millionen Euro zu zahlen, erfährt Wasch, dass Benni heimlich eine genaue Kopie dieses Bildes seiner heimlich angebeteten Evi zum Geburtstag geschenkt hatte. Um nun jedes Risiko für dieses „Geschäft“ auszuschließen, beschließt er, seinen„Picasso“ erst einmal über die Medien als „gestohlen“ zu melden und die Kopie zu suchen und möglichst verschwinden zu lassen. Die Nachricht vom angeblichen Diebstahl des Picassobildes lockt Mathilde Krause, eine noch etwas unerfahrene Reporterin auf den Plan. Mathilde Krauses Artikel hat aber nicht nur der Privatdetektiv Siegfried Knatter, sondern auch der Gauner Johannes Wasch gelesen. Das führt nun dazu, dass Hermine Hegering alsbald seltsamen Besuch erhält, darunter auch der Gauner Wasch mit seinem Komplizen Wisch. Die beiden wollen natürlich bei erstbester Gelegenheit, in den Besitz des „Picasso-Gemäldes“ gelangen. Als das nicht auf Anhieb gelingt, steigen sie bei Nacht durchs Fenster in Hermines Wohnzimmer ein. Dort treffen sie, zu ihrer unangenehmen Überraschung, die Reporterin und den Detektiv Knatter an. Allerdings hat Hermine Hegering, in weiser Voraussicht, das Bild inzwischen durch einen leeren Rahmen ersetzt. Zuletzt überrascht auch Charlotte Pflaum, nun ebenfalls als Einbrecherin, das seltsame Quartett bei seinem nächtlichen Einsatz. Um das Chaos perfekt zu machen, kritzelt jetzt Mathilde Krause, in dem von Hermine aufgehängten leeren Rahmen mit dem schwarzen Filzschreiber einige wilde Striche hin und her, und signiert ihr Werk auch noch mit „Picasso“. Als die Fünf gerade dabei sind, ihre künftige „Beute“ zu teilen, er- wacht Hermine Hegering und überrascht sie, bewaffnet mit einem Besen, sogleich auf frischer Tat. In dieser verfänglichen Situation kauft Charlotte der erbosten Hermine kurzerhand die beiden „Kunstwerke“ für eine ansehnliche Summe ab. Als ganz zuletzt auch Evi, auftaucht, welche die Herren Wasch und Wisch sofort als Betrüger entlarvt, und danach die Anwesenden, samt der über ihre neuerworbenen „Picassos“ stolzen Charlotte Pflaum, über den Wert und die Herkunft ihrer „Kunstwerke“ aufklärt, kann Siegfried Knatter, nun wieder ganz Detektiv, diesen schwierigen Kriminalfall endlich aufklären.
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